Aufwind

 

Ich suche ihn, den Ort,

an dem ich Aufwind finde.

Den Ort, der mir hilft,

neue Freiheiten zu entdecken.

 

 

Ich lege mich in den Aufwind,

verharre, kreise,

stelle meine Flügel so,

dass sie mich nach oben tragen.

Immer wieder –  Kreis um Kreis,

weiter nach oben,

stetig, ausdauernd.

 

 

Ich spüre Abstand, ich spüre Freiheit,

erlebe die Welt aus einer neuen Perspektive,

überblicke das Ganze, schöpfe Mut.

 

 

Richte meinen Blick nach oben,

ich sehe den Himmel –

und ich bin ihm so nahe.

 

Text: Rolf-Ulrich und Martina im August 2010

 

 

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